„Warum sind die Kurse so teuer…?“

Hallo Cake Lovers,

Diese Woche wurde ich wieder einmal gefragt, warum ein Kurs so teuer ist.  „Teuer“ ist natürlich eine subjektive Bewertung, und in diesem Fall kannte ich den Kontext nicht.

„Teuer“ kann ja im Vergleich stehen:

  • zu anderen Anbietern,
  • zu den eigenen Mitteln im Portemonnaie,
  • zur eigenen Wertschätzung eines Produktes oder einer Dienstleistung.

Wenn ein Kunde sagt, „das ist aber teuer…!“, dann fassen wir das oft als Kritik auf… aber oft ist das einfach ein Ausdruck der Enttäuschung, weil der Kunde eine ganz andere Erwartung oder Einschätzung des Produkts oder der Dienstleistung hat.

Nachdem ich mich (ganz kurz!) kritisiert und bewertet gefühlt habe, überlegte ich mir, wie ich den Kurspreis erklären könnte.  Einfach die Preise mit meinem Aufwand rechtfertigen wollte ich nicht. (Falls es dich aber interessiert, hier eine ganz vereinfachte Aufschlüsselung: Pro Monat gehen etwa 10’000 Fr. für Rechnungen & Personalaufwand raus. Wir unterrichten im Schnitt 4-5 Kurse pro Monat.  Bei 6-8 Teilnehmern, ergibt das eine Teilnehmergebühr von min. 300-400 Fr./Person. Die effektive Gebühr ist abhängig von Kursdauer, Vorbereitungsaufwand, sowie dem erforderlichen Wissensniveau/Können der Dozentin.)

Aber natürlich sind das sind keine Argumente, warum jemand einen Kurs bei uns buchen sollte 🙂

Darum habe ich mich spontan vor die Kamera gesetzt erklärt, warum mir unsere Kurse so lieb und teuer sind. Dabei bin ich etwas emotional geworden. (Eure Rückmeldungen waren einfach der Hammer! Danke, danke, danke  ❤︎❤︎❤︎ )

 

Also. Die Diskussionen um die Preise hören nie auf, auch wenn es um Torten geht. Ich höre so oft von euch, dass euch die Gespräche mit euren Kunden manchmal gründlich verleidet sind und dass ihr keine Lust habt, euch rechtfertigen zu müssen.

Meiner Meinung nach gibt es nur zwei Wege (und beide sind gültig!):

  • Runter mit dem Preis – aber dann auch runter mit dem Perfektionsanspruch. Gut genug ist genug gut!
  • Steh zu deinem  Produkt oder zu deiner Dienstleistung und verlange mit Würde den Preis, welcher die Zeit und den Aufwand, die du hineinsteckst, deckt. Keine Diskussion. 🙂

Wie ermittelst du nun denn genau Zeit & Aufwand? Dazu habe ich eine 6-Wochen-Mail-Challenge zusammengestellt: In 6 Schritten führe ich dich durch die Erfassung von Zeit & Aufwand für deine Backprojekte.
Trage dich hier ein, um mitzumachen:

 

Bis bald und happy Baking,

Minh signature

 

 

P.S.

Was ich im Video noch erwähnen wollte: Larissa, die den Macarons-Kurs unterrichtet, hat über 20 Jahre (!) Erfahrung im Macarons backen. Sie kann jedes Macaron nach dem Backen begutachten und genau sagen, wie es hergestellt wurde, und so die technischen Fehler aufspüren. Dafür bewundere ich sie zutiefst. Aber das Wichtigste: Sie ist auch so ein toller Herzensmensch, bei ihr bist du in den allerbesten Händen. Es ist mir eine Ehre, sie im Dozententeam zu haben und es ist mir ein riesiges Anliegen, sie für ihre tolle Arbeit und für ihr Wissen auch fair zu entschädigen 🙂

Am 27. Oktober sind noch Plätze frei im Macarons-Kurs! 🙂 Hier kannst du dich anmelden.

 

 

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